Dr. Giovanna Caruso

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Arbeitsbereich Ästhetik und Kulturphilosophie ab WS 2020

Baderstr. 6 - 1. Etage links - Zimmer-Nr.: 1.04
17489 Greifswald

Telefon +49 3834 420 3457

giovanna.carusouni-greifswaldde

Vita

Giovanna Caruso (*1985) studierte von 2006 bis 2008 Philosophie an der Universität Tor Vergata in Rom (Italien). Nach einem Erasmusaufenthalt an der Humboldt-Universität zu Berlin schloß sie 2011 dort ihr Studium der Philosophie ab. Von 2013 bis 2016 promovierte Sie an der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau, im Rahmen der interdisziplinären Graduiertenschule „Herausforderung Leben – Gestaltung, Kreativität, Bildung“ mit einer Arbeit über die Bedeutung der Kunst für das Leben in Anlehnung an das Denken Martin Heideggers, Walter Benjamins und Theodor W. Adornos.

Im Wintersemester 2017/18 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau, beschäftigt. Am gleichen Institut war sie von 2018 bis 2020 als Habilitationsstipendiatin und Lehrbeauftragte tätig. Seit November 2020 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie – Arbeitsbereich Ästhetik und Kulturphilosophie – der Universität Greifswald.

Forschungsschwerpunkte

Ästhetik,

Kulturphilosophie,

Philosophische Anthropologie,

Phänomenologie,

Hermeneutik,

Kritische Theorie

Publikationen

MONOGRAPHIE

Kunst und Leben. Eine kritische Auseinandersetzung mit Adorno, Benjamin und Heidegger, Baden Baden: Ergon 2019.

 

AUFSÄTZE

Die Entstehung der (vor)prädikativen Dimension im Kunstwerkaufsatz. In: Chiara Pasqualin, Agustina Sforza (Hg.): An den Grenzen der Bedeutsamkeit. Zum Begriff des Vorprädikativen bei Heidegger. Freiburg: Alber 2020, 123-140.

 

Die geschichtlich-existenziale Struktur der Konstellation. Die Positivität von Adornos negativem Denken des Nichtidentischen. In: Sebastian Husch, Isabelle Koch, Philipp Thomas (Hg.): Negative Knowledge. Tübingen: Narr Verlag 2020, 307-320.

 

Der irdische Kosmos im Denken von Hedwig Conrad-Martius. Materialismus, Realismus und Phänomenologie. In: Hans-Reiner Sepp (Hg.): Natur und Kosmos Entwürfe der frühen Phänomenologie. Nordhausen: Bautz 2020, 179-195.

 

Hedwig Conrad-Martius. Phänomenologie und Realismus. In: Tobias Keiling (Hg.): Phänomenologie und Metaphysik der Welt. Tübingen: Mohr Siebeck 2020, 60-71.

 

(Un)Ordentliche Denk- und Handlungsmodelle. Überlegungen in Anlehnung an Theodor W. Adorno und Ludwig Wittgenstein. In: Janin Aadam, Ilona Mader, Nicole Mattern (Hg.): (Un)Ordnungen. Kulturwissenschaftliche Perspektive. Trier: WVT 2020, 31-46.

 

Graduiertenschule Herausforderung Leben an der Universität Koblenz-Landau – Entwicklungen. Interdisziplinäre Anthropologie. Heidelberg: Springer VS 2019, 151-161. (zusammen mit Annika Hand u.v.m.)

 

Protocollo di Arte e spazio pubblico. Pina De Luca in dialogo con Gian Maria Tosatti. In: Protocolli dei seminari, Società italiana d’Estetica, 2019, 45-49. (zusammen mit Aurosa Alison, Elisa Cardarola u. Elisa Sampugnaro)

 

The meaning of life between the self and the normative process of self-realisation. Human Affairs 29.4. Berlin: De Gruyter 2019, 489-496.

 

Die Räumlichkeit des Daseins. Ein Versuch mit dem späten Heidegger, die Existenz vom Raum her zu denken. In: Gerhard Thonhauser (Hg.): Perspektiven mit Heidegger. Zugänge – Pfade – Anknüpfungen. Freiburg: Alber 2017, 239-251.

 

REZENSION

Andrew J. Mitchell: Heidegger unter Bildhauer. Aus dem Englischen von Peter Trawny. In: Phenomenological Reviews.

 

ÜBERSETZUNGEN

Italienisch-Deutsch:

„Bernhard Waldenfels Phänomenologie des Fremden“. In: Tobias Keiling (Hg.): Phänomenologie und Metaphysik der Welt. Freiburg: Mohr Siebeck 2020, 317-330.

Italienisches Original: Ferdinando Menga: La fenomenologia dell’estraneo di Bernhard Waldenfels.

 

Deutsch-Italienisch:

„Come prendere le distanze“. In: Scienza & Pace Magazine, 13.05.2020.

Deutsches Original: Christian Bermes: Wie man Distanz gewinnt. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.04.2020.

 

„Né retorica né benessere. L’apprezzamento come valore“. In: Scienza & Pace Magazine, 25.07.2020.

Deutsches Original: Christian Bermes: Weder Rhetorik noch Wellness. Wertschätzung als Wert. In: Die politische Meinung, 04.06.2020.

 

„La sfera pubblica, al di là dell’oblio delle aporie“. In: Scienza & Pace Magazine, 10.02.2021.

Deutsches Original: Christian Bermes: Jenseits der Aporievergessenheit. In: Die politische Meinung, 14.10.2020.