Victoria Oertel

Doktorandin am Graduiertenkolleg "Ostsee-Peripetien. Reformationen, Revolutionen, Katastrophen".

Arbeitsbereich Praktische Philosophie

Baderstr. 6-7 - 2. Etage rechts - Zimmer-Nr.: 2.08

17489 Greifswald

 

Graduiertenkolleg

Wollweberstraße 1, Raum 1.37

17489 Greifswald

victoria.oerteluni-greifswaldde

 

Homepage des Graduiertenkollegs:

https://phil.uni-greifswald.de/institute/einrichtungen/ostsee-peripetien/

Vita

2014 – 2021 habe ich Kunst und Gestaltung sowie Philosophie im Lehramtsstudiengang in Greifswald studiert. Im Rahmen meiner Abschussarbeit „David Enochs metanormativer Realismus: Analyse und Kritik“ beschäftigte ich mich mit Bedingungen und Implikationen normativen Diskurses und kritisierte die in der aktuellen Debatte häufig rezipierte Argumentation Enochs.

2016 – 2021 wurde mein Studium durch ein Stipendium des evangelischen Studienwerks Villigst e.V. gefördert.

Seit April 2021 promoviere ich im DFG-geförderten Graduiertenkolleg „Ostsee-Peripetien. Reformationen, Revolutionen, Katastrophen“.

Dissertationsprojekt

„Gesundheit als Happy End? Potentiale einer narratologischen Interpretation des Krankheitsbegriffs am Beispiel der Krankheits- und Gesundheitskonzeptionen vor und nach der deutschen Wiedervereinigung“.

Ich möchte im Rahmen dieses Projekts einen Beitrag zur Explikationsdiskussion um den Krankheits-/ Gesundheitsbegriff leisten, indem ich prüfe, inwiefern die Begriffe als (wissenschaftliche) Narrative gefasst werden können. Krankheiten könnten, ähnlich wie Wendepunkte in Geschichten als eine Abweichung vom Erwarteten oder Normalen interpretiert werden. Vorzüge und Defizite eines solchen Ansatzes teste ich an den medizinphilosophischen Verwendungsweisen des Begriffspaares im sich in starkem Wandel befindlichen Deutschland vor und nach der Wiedervereinigung.